Freie Christen für den Christus der Bergpredigt

Politiker: Streicht das "C"!

Politiker: Streicht das "C"!

Wenn der Papst so deutlich die Geschäfte mit Waffen verurteilt, dann sollten die deutschen "C"-Politiker dies ernst nehmen und das "C" aus dem Parteinamen streichen.

Wir schrieben diesbezüglich Briefe an die Bundeskanzlerin Angela Merkel, an die Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen, an den CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer, an den CDU/CSU-Fraktionsvorsitzenden Volker Kauder, an den wirtschaftspolitischen Sprecher der CDU, Joachim Pfeiffer, an den CDU-Obmann im Wirtschaftsaussschuss, Andreas Lämmel und anden verteidigungspolitischen Sprecher der CDU, Henning Otte.

Hier der Brief an Frau Merkel:

Papst über Christen und Waffen

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

„wer Waffen herstellt oder in die Waffenindustrie investiert, kann sich nicht ernsthaft als Christ bezeichnen“ – so fasst Spiegel online am 22. Juni 2015 eine Rede von Papst Franziskus vor Jugendlichen in Turin zusammen.

Auch wenn man die Ansichten des Papstes nicht immer teilt – mit dieser Aussage hat er ohne Zweifel recht. Denn Jesus von Nazareth war hier eindeutig: „Wer zum Schwert greift, wird durch das Schwert umkommen.“

Was aber ist mit Parteien, die seit dem letzten Weltkrieg über Jahrzehnte hinweg bis heute dafür gesorgt haben, dass Deutschland trotz Kriegswaffenkontrollgesetz nicht nur Waffen produziert, sondern auch gewinnbringend exportiert hat – mit der Folge, dass Deutschland heute viertgrößter Waffenexporteur der Welt ist und, trotz gegenteiliger Versicherungen, auch immer wieder Waffen und Kriegsausrüstung in Konfliktgebiete gelangen lässt?

Auch dies sind „Investitionen in die Waffenindustrie“, die der Papst zurecht als „nicht christlich“ bezeichnet.

Ich frage Sie daher als Bundeskanzlerin und als Vorsitzende einer Partei, die sich als „christlich“ bezeichnet: Wann werden Sie das „C“ aus Ihrem Parteinamen entfernen?