Freie Christen für den Christus der Bergpredigt

Waffen weder nach Russland noch woandershin

Appell der Freien Christen an die Bundesregierung

Rüstungs-Stopp nach Russland reicht nicht.
Auch andere Rüstungsexporte stoppen oder sich von Christus distanzieren!


„Rüstungs-Exporte nach Russland werden nicht mehr genehmigt“, heißt es in verschiedenen Pressemeldungen am 21.3.2014 über einen Beschluss der Bundesregierung. Dieter Potzel, Sprecher der „Freien Christen für den Christus der Bergpredigt“, begrüßt diesen Schritt, hält ihn aber für noch lange nicht ausreichend.
„Alle Regierungsmitglieder nennen sich Christen“, so Potzel, „doch Waffenproduktion und Waffenexport haben mit Jesus, dem Christus, nicht das Geringste zu tun. Mit Waffen aus Deutschland wurde auch in der jüngeren Vergangenheit unsägliches Leid in der Welt verursacht.“
So hätten etwa im Libyen-Krieg alle Seiten mit deutschen Waffen gekämpft. „Aus diesem Grund sollen auch die Exporte in andere Länder gestoppt werden“ und eine Umstellung auf „zivile Produktion“ begonnen werden.

Die Freien Christen für den Christus der Bergpredigt haben bereits vor einigen Wochen eine Unterschriftenaktion gestartet zu dem Thema: „Keine Waffenexporte im Namen von Christus. CDU und CSU, streicht das ´C`.“
Die Regierungsparteien CDU und CSU sollen also den Namen „Christlich“ im Parteinamen streichen und sich auf diese Weise von Christus distanzieren, solange sie Rüstungsexporte befürworten. „Eine solche Distanzierung sollen natürlich auch Politiker anderer Parteien aussprechen, wenn sie sich als ´christlich` bezeichnen möchten,“ so der Sprecher der Freien Christen.

Mit dieser Aktion wollen die Freien Christen für den Christus der Bergpredigt darauf hinarbeiten, dass der gute Namen von Jesus, dem Christus, der Pazifist war, nicht länger für gegenteilige Zwecke missbraucht wird.
Unterschriften sind möglich per Unterschriftenliste oder im Internet